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Norwegen

Von Edvard Grieg übers Nordkap ins ewige Eis

Wenn wir die Tatsache außer Acht lassen, dass es sich bei Bergen um die regenreichste Stadt Europas handelt, erscheint sie gleich wesentlich attraktiver. Konzentrieren wir uns auf die Vorzüge und gehen lieber auf den Spuren von Edvard Grieg durch die Gassen, denn Norwegens bekanntester Komponist wurde hier im Juni 1843 geboren. Im beliebten Altstadtviertel Bryggen, mit seiner Fassade aus bunten Hölzern, kann man nur von Glück sprechen, dass nach mehrmaligem Brand alles wieder ursprungsgetreu aufgebaut wurde. Vom Hausberg Fløyen hat man bei klarer Sicht eine gute Gelegenheit das Stadtzentrum aus der Vogelperspektive zu betrachten. Auch eine Wanderung zum Gipfel macht - egal bei welchem Wetter - Laune. Nach soviel Aktivität bietet der überschaubar, doch einladende Fischmarkt den idealen Platz für eine Pause.

Willkommen bei den sieben Schwestern, den Geirangerfjord nennt eine Formation aus sieben Wasserfällen ihr zu Hause, es gibt zweifelsohne schlechtere Gegenden. Von der Adlerkehre aus oder auf der Fahrt zum 1500m hohen Berg Dalsnibba hat man den beeindruckendsten Ausblick. Geiranger selbst lässt sich nach Angaben einer Einheimischen mit etwas mehr als 500 Einwohner als ruhiges, bescheidenes Örtchen beschreiben, auch wenn man bei der Menge an - oft Tagestouristen - einen anderen Eindruck bekommt.

Angekommen auf den Lofoten kehren langsam aber sicher die typisch Bilder der norwegischen Naturschönheiten ins Gedächtnis zurück…weder Stadt noch Fjord, einfach reine Landschaft. Einzelne, oft rote, Häuser und kleine Fischerdörfchen bestimmen das Bild, wie zum Beispiel das, des kürzesten Ortes der Welt: Å. Auch eine Wanderung durchs Tjörndaler Tal lässt das Herz eines jeden Naturfreaks höher schlagen, besonders dann, wenn eine Schafmutter mit Kind den Wegesrand ziert.

Weiter oben im Norden trifft man auf einen Stellvertreter der typisch skandinavischen Tierfamilie, dem Husky. Sie leben im Rudel, oft auf speziell geführten Farmen verbunden mit einer Aufzucht der Jungtiere wie auch in Tromsø.

Auf dem Weg zum Nordkap trifft man mit Glück auch ein Ren oder zwei, bei klarer Sicht einfach atemberaubend, doch wechselt das Wetter hier oben recht schnell.

Immer noch zu warm? So besteht die äußerste Möglichkeit darin einmal Spitsbergen zu besuchen.

 
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