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Island

Land aus Feuer & Eis

Ein sogenanntes Patronym bestimmt bis heute die Namensgebung der Isländer. So wird der Nachname des Kindes vom Vornamen des Vaters abgeleitet. Früher in Skandinavien recht beliebt, wird dieser Brauch inzwischen nur noch auf Island und den Färöer Inseln gepflegt und passt damit gut zu den Besonderheiten der beiden Nordseeinseln.

Eine Fahrt über das Eiland zeigt auf den ersten Blick ein oft karges Bild. Besonders im Regen wirkt dann die Vulkanlandschaft durchgängig einfarbig. Das Auge braucht ein wenig Zeit um die Vielfarbigkeit sehen zu können und sich auf die Landschaft einzulassen. Dann allerdings kommt man so einfach nicht aus dem Staunen über die Naturkräfte heraus. Auf einer einzigen Insel werden Gegensätze wie Feuer und Eis miteinander verknüpft. So kommt es vor, dass vermeintlich fester Boden unter den Füßen sich einige Zeit später als heiße Quelle entpuppt und hoch bis zur Oberfläche durchbricht. Natürlich nicht von heute auf morgen. Doch wie gehen die Einheimischen damit um? Nun, sie haben gelernt die Natur zu achten und leben gerne angstfrei auf diesem heißen Pflaster.

Der Mensch richtet sich nach der Natur und nicht die Natur nach den Menschen. Dieser Grundsatz sollte theoretisch überall auf der Welt geachtet werden, nur kommt er hier auch wirklich zum Ausdruck, denn eine Alternative gibt es nicht. Doch gibt es auch hier moderne Besucherzentren an den stark frequentierten touristischen Plätzen wie Godafoss Wasserfall oder der blauen Lagune. Denn ganz herausnehmen kann und will sich Islands Tourismus hier dann auch nicht. Das ist zwar nicht schön, höchstens zweckmäßig, dennoch steht die Natur unverfälscht an erster Stelle.

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