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Estland

Es war einmal...: Tallinn

Vorbei an der "dicken Margarete", so der Name des Wachturms, betritt man hinter der Stadtmauer eine Welt in der ganz bestimmt noch (oder wieder?) alles in Ordnung ist. Estlands Hauptstadt ist entzückend märchenhaft!

Das liegt wohl mit an den fabelhaften Bauten oder auch an den altertümlich anmutenden Geschäften, die einfach vergessen lassen, in welchem Jahrhundert wir uns momentan befinden.

Doch der Schein trügt: bei genauem Hinsehen stellt man fest, dass uns die Esten in vielerlei Hinsicht voraus sind. Kein anderes Land der Europäischen Union ist so digitalisiert: Wer in Tallinn shoppen geht, zieht schon lange kein Ticket mehr beim Parken…öffentliche Stellplätze werden genutzt, indem man eine SMS mit seinem Kennzeichen an die entsprechende Nummer schickt, die anfallende Gebühr wird dann per Handyrechnung abgebucht… WLAN findet man fast durchgängig und auch ein Ärztewechsel stellt kein größeres Probleme dar, denn Röntgenbilder oder Krankenbefunde sind verschlüsselt im Netz hinterlegt.

Der Mix aus verschlafen und höchstmodern findet hier also tatsächlich seinen Höhepunkt.

Dabei ist Estland noch garnicht allzulange unabhängig: erst seit dem Sommer 1991 gilt das Land als eigenständig.

Manche behaupten sogar, die Esten haben sich freigesungen, vielleicht ist dadurch auch die Wichtigkeit des Sängerfestes zu erklären, alle fünf Jahre findet es auf der Sängerwiese Tallinn´s statt.

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